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Trinkwasserversorgung auch im Notfall gesichert

Die Trinkwasserversorgung der Stadtwerke Bad Urach erfolgt durch Eigenwasser. Dieses wird über mehrere Quellen und Tiefbrunnen im Seeburger Tal gewonnen. Um die Trinkwasserversorgung gegen mögliche Ölunfälle auf der B 465 oder ähnliche Störfälle im Seeburger Tal abzusichern, waren die Versorgungsunternehmen über viele Jahre hinweg bemüht eine Notversorgung zu errichten, die sowohl wirtschaftlich wie technisch realisierbar war.

Am 11. Juli war es soweit. Der damalige Bad Uracher Bürgermeister Markus Ewald nahm gemeinsam mit seinen Bürgermeisterkollegen Michael Donth (Römerstein / Verbandsvorsitzender Zweckverband Vordere Albgruppe), (Roman Weiss / Vordere Albgruppe) Eberhard Wolf (St. Johann / Verbandsvorsitzender Uracher Albgruppe) und dem stellvertretenden Münsinger Bürgermeister Helmut Kaden (Albwassergruppe XIII) die Anlage im Bad Uracher Wasserwerk in Betrieb. Ewald bedankte sich bei allen, die an der Verwirklichung dieses bedeutenden Projektes mitgewirkt haben.

Auch Günter Lumpp vom Tübinger Regierungs-präsidium lobte die umsichtige und nachhaltige Planungsweise und legte den Fokus seiner kurzen Ansprache anschließend auf die Bedeutung des Wassers für eine funktionsfähige Gesellschaft. „Das Recht auf sauberes Wasser ist ein Grundrecht", so Lumpp. Daher müsse die öffentliche Wasserversorgung unbedingt zu 100 Prozent in öffentlicher Hand bleiben.

Im Rahmen der Baumaßnahmen wurden etwa 6,5 Kilometer Wasserleitung im Tal bis nach Seeburg verlegt. Über sie kann bei Bedarf eine Wassermenge von über 110 Liter pro Sekunde im Bereich von Seeburg entnommen werden. Parallel zu den Baumaßnahmen wurden auch etliche andere Projekte (z.B. der neue Radweg entlang des Grünen Weges) durchgeführt. Diese bereichsübergreifende Zusammenarbeit sicherte für alle Beteiligten eine optimale Wirtschaftlichkeit hinsichtlich der Erhöhung der Versorgungssicherheit und der Erweiterung der regionalen Infrastruktur. Die Gesamtkosten aller Beteiligten für die Installation der Notwasserversorgung betragen rund 1,9 Millionen Euro und liegen somit wesentlich unter dem einstmals veranschlagten Betrag.


>>> weitere Informationen zur Inbetriebnahme der Notverbundleitung am 11.07.2008 (, 88 KB)

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